Dienstlich habe ich ja das Glück, einen wirklich guten Laptop benutzen zu dürfen. Es ist ein IBM Thinkpad T60 aus China, läuft heute nur noch unter dem Namen Lenovo. Das Gerät ist sehr zuverlässig und robust und läuft unter WinXP sehr gut. (Den hab ich noch in den "guten alten" Nokia-Zeiten erhalten.)
Ein Problem ist mir allerdings schon häufiger aufgefallen. Die Original-Dockingstation macht bei höheren Temperaturen (außen aktuell 27°C) Schwierigkeiten. Das kommt wie folgt:
Beim Netzbetrieb läuft der Prozessor mit voller Leistung. Das bringt schon mal höhere Temperaturen im innern. Der Lüfter arbeitet hinten links am Laptop. Und genau dort sitzt die Dockingstation und behindert nicht nur den Luftstrom, sondern heizt noch zusätzlich. Regelmäßige Abstürze sind die Folge.
Sollte sich jemand der dies hier liest überlegen, sich einen T60 zu kaufen, sollte er auf die Dockingstation lieber verzichten und die benötigten Geräte (Bildschirm, Tastatur, Maus) jedesmal manuell einstöpseln. Es gibt übrigens auch Dockingstations für den USB-Port, die zu jedem Laptop passen und nichts am Laptop behindern, weil sie daneben stehen. Diese gibt es auch mit selten gewordenen Schnittstellen wie parallel oder seriell.
So sieht eine gut gemachte Satire aus. Man könnte glauben, es wäre echt.
P.S. Ich sammle noch heftige Rechtschreibfehler. In letzter Zeit häufen sich die Fehler in meiner Umgebung mit seit/seid, wäre wird falsch währe geschrieben. Ähnliches Elend gibt's im englischen. Ich versteh die Leute nicht, die so schreiben und trotzdem hochdotierte Posten besetzen.
Gestern haben sich ein paar Kollegen lautstark unterhalten und es kam so richtig braune Soße dabei heraus. Es ging um Paul Kuhn, der wohl "vor dem Ruin" steht, wie ein paar Medien gern berichten. Ein Kollege meinte, er solle auf keinen Fall Hartz IV bekommen, er wäre schließlich selber Schuld und dann braucht der nix. Ich wollte schon "Heil!" rufen. Habe dann aber die Fresse gehalten.
Dann hatte ich an der Arbeit Langeweile und hab ein wenig über die Nazi-Zeit gelesen. Bin dabei über ein Bild gestolpert, das angeblich aus dem KZ Dachau stammt und es sieht dem Flur in meiner Firma erschreckend ähnlich. Also das hier soll im KZ Dachau aufgenommen worden sein:
Das hier ist bei uns in der Firma auf dem Flur:
Schlimm, wenn man an einem solchen Platz und mit solchen Leuten arbeiten muß.
Ich hab's bemerkt und nun lese ich es erst - die andere Reihenfolge hätte mir mehr gebracht. In Süddeutschland nennt man in Eigentumswohnungen aufgeteilte Häuser auch "Streithäuser". Na toll.
Ja, heute ist Michael Jackson gestorben bzw. gestern. Ich weiß: Das Jahr der Abschiede. Bei mir nur kurz und bündig. Kann man ja sonst überall seitenweise lesen.
Die tun alle gerade so, als ob er der beste Musiker aller Zeiten gewesen wäre. Aber er war ein Freak und hatte sein Leben überhaupt nicht im Griff. Wenn er eine Klage wegen Kindesmißbrauchs verloren hätte, dann hätten die Medien ihn alle eiskalt fallen gelassen. Haben sie ja damals schon, als die Verfahren liefen.
Ich finde, er war ein guter Musiker. Kein Wunder: Es wurde ja durch den völlig durchgeknallten Vater in die Kinder reingeprügelt. Aber ihn zum Multimillionär zu machen ist genau so verrückt wie sein verkorkstes Leben.
Ich glaube er war ein Opfer seiner anerzogenen Vorurteile - z.B. gegen platte Nasen, schwarze Neger oder Leute, die nicht 100% Leistung bringen.
Und klar macht mich sein Tod ein wenig traurig. Ich hätte mir gewünscht, er wäre wach geworden und hätte einmal öffentlich die Wahrheit über sich gesagt und dann einen Neuanfang gewagt. Wenn er selber Witze über seine Nase gemacht hätte, wäre das ein guter Anfang gewesen.
Aber momentan finde ich für mich persönlich viel schlimmer, daß ich in letzter Zeit so viel kämpfen muß. An der Arbeit, dann die Fahrt und schließlich zu Hause mit der doofen Eigentumswohnung. Es hört gar nicht auf. Was Spaß macht wird mir mehr und mehr weggenommen. Alles was Scheiße ist wird noch schön ausgedehnt. Ich hab so kein Bock mehr. Fühle mich verarscht. Ich hab die Befürchtung, daß mich das zum schlechten verändern könnte.
Hab ne nette Seite mit kostenlosen Bildern entdeckt. Das Bild ist natürlich von dort und heißt "Die reichste Straße von New York City - Fifth Avenue". http://www.pixelio.de/
Wenn ich Richter wäre, würde ich ein solches Verfahren gleich zu Beginn einstellen, denn es geht um 24 Titel à 0,99 $, also 23,76 $ - eine Bagatelle.
Viel mehr stellt sich die Frage, wie die Musikmafia an die Daten dieser Frau gekommen ist. Wer spioniert hier? Wieso wurden ihre Daten rausgegeben? Wieso wurden Grundrechte für eine Bagatelle geopfert?
Es ist außerdem fraglich und nicht bewiesen, daß sie selber überhaupt die Titel heruntergeladen hat oder ob es die Kinder waren. Im letzten Fall wäre ich für eine kostenlose Verwarnung. Falls sie es selber war, müßte sie den Schaden von 23,76 $ ersetzen und vielleicht noch eine Strafe von wenigen $ entrichten. Fertig.
Es ist aberwitzig, daß hier mit 12 Geschworenen aufgewartet wird, als ob diese Frau jemanden getötet hätte. Sie hat auch keinen Raub begangen, sondern 24 Dateien gespeichert. Und dies auf einer Festplatte, für die sie bereits GEMA oder sonstige Gebühren gezahlt hat.
Bei der Musikmafia ist niemals einen Schaden von 220.000 $ oder 1.400.000 $ entstanden. Das ist völliger Quatsch und läßt sich durch nichts beweisen. Es sieht eher so aus, daß hier eine neue Einnahmequelle gesucht wird, weil die völlig überteuerte, aktuelle Schrottmusik auf "kopiergeschützen" Datenträgern sich besonders in Krisenzeiten nicht mehr so einfach verkaufen läßt.
Eine Privatperson durch so ein Urteil für immer ins Elend zu stürzen ist absolut nicht hinnehmbar. Völlig unverhältnismäßig. Die Verurteilte geht auch in Berufung. Sie hat ja auch nichts mehr zu verlieren. - ...bei diesen Richtern, Geschworenen, Musikmafiosis...
Wer nicht bereit ist, auf eigene Kosten ein Foto für die Gesundheitskarte an die Krankenkasse zu schicken, soll nicht mehr krankenversichert sein. Nach der gängigen SPD-Logik: Wer nicht arbeitet braucht nicht essen und wer kein Foto schickt soll ruhig krepieren. Glück auf! Der Sozialstaat existiert nur noch beim Eintreiben der Gelder und auf Papier (ich meine das ungelesene oder absichtlich unverstandene Grundgesetz).
Ganz nebenbei wird der Datenschutz mit Füßen getreten und Gelder für eine fragwürdige Technik rausgeschmissen. Für den Patienten, Bürger, Hilfebedürftigen ist nichts mehr übrig. Medikamente müssen wir uns selber kaufen und Eintritt beim Arzt zahlen. Uns wird nur noch das "Notwendigste" verordnet - das muß ausreichen.
Wir sind die Bettler. Frau Ulla ist die Domina, der alle gehorchen müssen. Wer das nicht will oder kann, soll halt verrecken. Das ist nun allgemeines SPD-Prinzip. Hoffentlich rutscht diese Partei mit ihrem inkompetenten und asozialen Personal ohne jedes Gefühl für Recht und Menschlichkeit bei den nächsten Wahlen unter 10%.
Ursprünglich sollte die elektronische Gesundheitskarte alles besser und billiger machen. Nun könnte sie manchen Kassenpatienten den Gesundheitsschutz kosten.
Sie ist noch lange nicht am Markt, doch der Wirbel, den die elektronische Gesundheitskarte schon heute verursacht, ist schwer zu toppen. Neuestes Ärgernis für die Versicherten: Wer sich künftig weigert, seiner Kasse sein Passbild zur Verfügung zu stellen, muss damit rechnen, dass diese im Gegenzug nicht mehr für die Arztkosten aufkommt. Erste Anbieter haben bereits damit begonnen, entsprechende Warn- und Informationsbriefe an ihre Mitglieder zu verschicken.
Hintergrund des neuen Verwaltungs-GAUs: Das Gesetz sieht vor, dass die neue Gesundheitskarte zwingend das Konterfei des Versicherten zeigen muss - andernfalls könne die Karte nicht ausgestellt werden. Im Klartext bedeutet das: kein Lichtbild, keine Karte, keine Karte, keine medizinische Versorgung.
Nötig wären solch strenge Repressalien keineswegs. Auch wenn die Gesundheitskarte nach jahrelangem Hin und Her nun wohl tatsächlich eingeführt wird - wirklich ausgereift ist die neue Technik nicht. Weiteres Ärgernis: Bis auf Weiteres wird das Hightech-Plastik im Grunde die gleichen Daten enthalten wie auch die bislang verwendete Versicherungskarte. Und das sind im Wesentlichen: Name des Mitglieds, Krankenkasse, Versichertennummer, Gültigkeitsdauer. Wann, wie und in welchem Maße künftig auch Notfalldaten oder virtuelle Krankenakten eines Versicherten gespeichert werden dürfen, ist hingegen noch offen.
Startschuss für den Probelauf
Den immensen Erwartungen, die die Befürworter an das Projekt haben, tut dass allerdings keinen Abbruch. Schließlich soll die Karte schaffen, was Generationen von Gesundheitspolitikern bislang vergeblich versuchten: Sie soll das deutsche Gesundheitswesen verbessern, aber auch billiger machen.
Im Oktober 2009 beginnt eine Art örtlich begrenzter Probelauf für das neue Versicherungsplastik, später soll dann jeder der rund 70 Millionen Kassenpatienten von den Segnungen der neuen Chipkarte profitieren - und sei es durch den obligatorischen Fototermin für AOK und Co.
Das klingt nach wenig, ist es auch. Immerhin aber geht man in Berlin davon aus, dass das bunte Bildchen auf der Karte endgültig verhindert, dass Unversicherte sich beim Arzt Leistungen erschleichen, die ihnen nicht zustehen. Die Sache hat nur einen Haken. Die Fotos, die die Versicherten ihrer Kasse zukommen lassen, werden ungeprüft übernommen. Es ist völlig egal, ob ein Mitglied tatsächlich ein aktuelles Porträt oder das Bildnis seiner verstorbenen Großmutter einschickt. Auf die Karte kommt das Foto, das eingereicht wurde, egal, wer darauf tatsächlich zu sehen ist - ein Umstand, der die Betrugsprävention zumindest erschweren dürfte.
Schuld an dem Dilemma ist - wie so oft im Gesundheitswesen - das fünfte Sozialgesetzbuch. Dort hat man zwar festgeschrieben, dass jede elektronische Gesundheitskarte ein Lichtbild enthalten muss. "Eine Verpflichtung zur Identitätsfeststellung des Versicherten bei Beantragung der elektronischen Gesundheitskarte gibt es allerdings nicht", wie der Spitzenverband der Krankenkassen betont. Das sei auch gar nicht erforderlich, da die elektronische Gesundheitskarte nach dem Willen des Gesetzgebers die Identität des Karteninhabers rechtlich gerade nicht bescheinigt und der Arzt bei Zweifeln ohnehin verpflichtet sei, zur Klärung einen Personalausweis oder ein anderes gesetzliches Ausweisdokument von seinem Patienten zu verlangen.
ABM von Ulla Schmidt
Warum vor diesem Hintergrund rund Millionen Versicherte ein Passfoto anfertigten und verschicken sollen, die Mitarbeiter der Krankenkassen diese Millionen Passbilder erfassen und zuguterletzt Millionen Chipkarten mit einem Bild ausgestattet werden müssen, das keinerlei Rückschlüsse auf den legitimen Inhaber der Karte zulässt, erschließt sich zwar nicht ohne Weiteres. Wer jedoch seinen Versicherungsschutz nicht riskieren will, ist dennoch gut beraten, auf Anfrage ein halbwegs passendes Foto an seinen Versicherer zu schicken und sich damit zumindest seinen Status quo zu sichern.
Der Preis für diese Besitzstandswahrung kann sich allerdings sehen lassen. Laut Berechnungen der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton dürfte die Einführung der Gesundheitskarte in den kommenden fünf Jahren bis zu 5,2 Milliarden Euro verschlingen. Für die erstmalige Ausgabe an alle Mitglieder kommt noch einmal eine halbe Milliarde dazu - inklusive Passbildern, versteht sich.
Wie bescheuert ist der WDR? Bzw. wie doof ist man "auf WDR2 DER SENDER" ?? Auf der gesamten Seite ist Mal Sondock's Name falsch geschrieben und die Seite ist seit 1,5 Wochen im Netz. Niemand merkt was. Hat der WDR bei seinem Rausschmiss im Jahr 1984 seinen Namen auch falsch geschrieben? Dann hätte er ja damals einfach weiter machen können... vielleicht war er ja gar nicht gemeint? - Das würde einiges erklären.
Also ich hab mich entschieden, diesen Blog mit Ende dieses Monats vorläufig dicht zu machen.
Irgendwie erschließt sich mir nicht mehr der Sinn. Außerdem habe ich genügend Probleme, sodaß ich niemanden an dieser Stelle damit belasten will. Schnell ist was falsches gesagt, ich habe mich in letzter Zeit häufiger selber nachträglich zensiert.
Ob es irgendwann mal weiter geht, weiß ich nicht. Löschen werde ich ansonsten nichts. Die älteren Einträge verlieren ja leider auch so an Substanz, weil Links irgendwann nicht mehr funktionieren oder Bilder weg sind. Außerdem ist eine von den 2 Kommentarfunktionen verschwunden. Für all das kann ich nichts.
In jedem Fall will ich in nächster Zeit dann ein wenig mehr in der Realität leben (die mich immer häufiger ankotzt, heute war auch wieder ein Scheiß Tag) und weniger in die virtuelle Realität flüchten.
Es folgen aber noch ein paar Einträge, sowohl neue und auch welche, die ich schon im voraus gemacht habe. Es lohnt also noch, hier reinzuschnuppern.
Ich hatte gestern nen Anruf von meiner Miteigentümerin und es ist immer wieder frustierend zu erleben, was für ein juristischer Sauhaufen eine Eigentumswohnung in Wirklichkeit ist. Und weil nix geklärt ist läuft alles bunt durcheinander und jeder fühlt sich zunächst als Eigentümer (also Herr der Welt) und am Ende verarscht. Man hat das Gefühl, daß es sowas wie "gerecht" gar nicht gibt. Der Vorteil des einen ist der Nachteil des anderen. Streit ist Standard und nicht die Ausnahme. Und dann fängt man an zu suchen: Wie machen es denn die anderen? Was sagt das Internet? Gibt es Entscheidungen der Richter? Kurz: Die Gesetzgebung ist unter aller Sau. Eigentümer werden allein gelassen. Teils gibt es (neue) Regelungen, die es ermöglichen, daß die Mehrheit einer solchen Gemeinschaft sich gegen einen einzelnen richtet und denjenigen quasi vor vollendete Tatsachen stellt und das Ergebnis noch bezahlen läßt.
Der nächste Schritt im Kampf gegen die Kundschaft: Blu-ray-Player ab 2014 ohne analogen Videoausgang "...Mit dem Wegfall der analogen Videoausgabe wird dem Anwender aber der Weg versperrt, eine legale Kopie einer rechtmäßig erworbenen Blu-ray Disc anzufertigen..." Den kompletten Artikel gibt's bei heise. Damit kann dann die Unterhaltungsindustrie vielen Kunden einmal mehr am analogen Loch lecken.